Die nächste Novellierung der EnEV steht für 2012 an. Darüber hinaus ist geplant, dass spätestens 2021 das «Nullenergiehaus» europaweit Pflicht werden soll – das heißt, die Häuser müssen regenerativ so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen. Wenn Sie an die Werthaltigkeit Ihres Hauses denken, sollten Sie beim Bau das Nullenergiehaus im Visier haben, denn nur so haben Sie ein Haus, das «up to date» ist und Sie müssen auch in Zukunft nicht an «Sanierung» denken.
Unterstützt werden die gesetzlichen Vorgaben durch die Förderung von Energiesparmaßnahmen beim Bau eines Hauses durch die staatliche «Kreditanstalt für Wiederaufbau» – kurz KfW. Die Förderrichtlinien der KfW haben sich so schnell verändert wie die EnEV. Deshalb nachfolgend eine Übersicht.
Einfamilienhaus als zertifiziertes Passivhaus:
Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Erdwärme (Erdsonden), Wärmepumpe in Verbindung mit Betonkernaktivierung, Wärmedämm-Verbundsystem, warmes Untergeschoss durch Perimeterdämmung und wärmebrückenfreie Anschlüsse der Außen- und Innenwände, hochwärmegedämmte Bodenplatte, Regenwasserzisterne für Gartenbewässerung



