Tatsache ist, dass durch perfekte Wärmedämmung und eine Lüftungsanlage mehr als 90 % Heizenergie im Vergleich zur Bestandsbebauung eingespart werden kann – bei deutlicher Verbesserung der Wohnqualität.
Ergebnis dieser Erkenntnis ist die Energieeinsparverordnung, die EnEV, die 2002 die Wärmeschutzverordnung ersetzte und seither ständig weiterentwickelt und verschärft wurde und wird.
In der aktuellen Version, der EnEV 2009, wurden die Anforderungen gegenüber der EnEV 2007 um weitere 30 % erhöht. Außerdem geht sie mit dem Referenzgebäude völlig neue Wege. Im Referenzgebäude wird der Einsatz erneuerbarer Energien, der seit 01.01.2009 bundesweit vorgeschrieben ist, bereits berücksichtigt. Dieser Einsatz muss 15 % des Energiebedarfs des Hauses decken.
Inklusive Warmwasserbereitung, Solaranlage und Verlusten aus der Haustechnik liegt der Endenergiebedarf dieses Hauses bei 15.000 kWh (das entspricht 1.500 Liter Heizöl). Dazu kommen 920 kWh Hilfsstrom zur Steuerung der Heizung und zum Betrieb der Pumpen.
Durch Multiplikation des Endenergie-
bedarfs mit den zugehörigen Primär-
energiefaktoren erhält man den jähr-
lichen Primärenergiebedarf. Dieser jährliche Primärenergiebedarf definiert den maximalen CO²-Ausstoß, der durch die Nutzung Ihres Hauses jedes Jahr entsteht. Dies ist für die EnEV der entscheidende Wert für die energetische Qualität eines Hauses. Diese Berech-
nungen müssen für jedes Gebäude erstellt werden. Die Ergebnisse werden
im Energieausweis zusammengefasst
und grafisch dargestellt.
bedarfs mit den zugehörigen Primär-
energiefaktoren erhält man den jähr-
lichen Primärenergiebedarf. Dieser jährliche Primärenergiebedarf definiert den maximalen CO²-Ausstoß, der durch die Nutzung Ihres Hauses jedes Jahr entsteht. Dies ist für die EnEV der entscheidende Wert für die energetische Qualität eines Hauses. Diese Berech-
nungen müssen für jedes Gebäude erstellt werden. Die Ergebnisse werden
im Energieausweis zusammengefasst
und grafisch dargestellt.
Energiebilanz EnEV 2009 Referenzhaus (Angaben in kWh/a)




