Zur Expo 2000 haben wir in Ulm im Sonnenfeld
8 Reihenhäuser als zertifizierte Passivhäuser erstellt. Das war der Anfang einer neuen Energiesparära bei Casa Nova. Inzwischen sind wir der Passivhausspezialist in Ulm, um Ulm
und um Ulm herum…
8 Reihenhäuser als zertifizierte Passivhäuser erstellt. Das war der Anfang einer neuen Energiesparära bei Casa Nova. Inzwischen sind wir der Passivhausspezialist in Ulm, um Ulm
und um Ulm herum…
Das Passivhausinstitut, das Passivhäuser zertifiziert, betrachtet ein Haus ganz anders als es in der EnEV gesehen wird. Das Institut entwickelte das PHPP (Passivhausprojektierungspaket), eine speziell auf Passivhäuser abgestimmte Berechnungsmethode.
Im PHPP spielen die Kriterien der EnEV keine entscheidende Rolle.
So wird der HT-Wert nicht gesondert ausgewiesen und auch der Primärenergiebedarf ist beim Passivhaus von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist vor allem der Heizwärmebedarf des Hauses. Für eine Zertifizierung darf dieser Wert maximal bei 15 kWh pro m² Energiebezugsfläche und Jahr liegen. Grundlage für diesen extrem niedrigen Heizwärmebedarf ist eine Gebäudehülle in Passivhausqualität sowie eine hochwertige Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Im PHPP spielen die Kriterien der EnEV keine entscheidende Rolle.
So wird der HT-Wert nicht gesondert ausgewiesen und auch der Primärenergiebedarf ist beim Passivhaus von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist vor allem der Heizwärmebedarf des Hauses. Für eine Zertifizierung darf dieser Wert maximal bei 15 kWh pro m² Energiebezugsfläche und Jahr liegen. Grundlage für diesen extrem niedrigen Heizwärmebedarf ist eine Gebäudehülle in Passivhausqualität sowie eine hochwertige Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Grundsätzlich ist eine Berechnung nach dem PHPP zur Ermittlung des Heizwärmebedarfs wesentlich genauer als die EnEV und berücksichtigt penibel alle Wärmebrücken und mögliche Verschattungen. Bei starker Verschattung oder bei Wärmebrücken, die nicht zu vermeiden sind, muss so lange nachgebessert werden, bis der zur Zertifizierung notwendige Wert erreicht wird. In dem hier dargestellten Beispiel beträgt der Heizwärmebedarf nach EnEV 2.100 kWh pro Jahr (entspricht 210 Liter Heizöl). Durch diesen extrem niedrigen Heizwärmebedarf werden alle Vorschriften der EnEV weit übertroffen. Deshalb wird ein zertifiziertes Passivhaus ohne weitere Nachweise wie ein Effizienzhaus 55 durch die KfW-Bank gefördert.
Energiebilanz Passivhaus (Angaben in kWh/a)
Diese «Frischluftheizung» passt aber nicht zu unserer hochwertigen Bauweise, da diese Art der Heizung eine Einzelraumregelung ausschließt und hohe Vorlauftemperaturen der Heizung notwendig macht. Außerdem sind vor den großen Glasflächen, die bei uns normal sind, trotz 3-fach Verglasung Heizflächen vorteilhaft. Das wichtigste Argument gegen eine «Frischluftheizung» ist aber die damit verbundene extreme Trockenheit bei tiefen Außentemperaturen. So kann die relative Luftfeuchtigkeit im Haus auf unter 25 % fallen, was Mensch und Material sehr zu schaffen macht.
Aus vorgenannten Gründen trennen wir Heizen und Lüften klar voneinander. Gelüftet wird so viel wie notwendig, um den Frischluftbedarf der Wohnung zu decken – im Passivhaus selbstverständlich mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Die notwendige Restwärme kann durch Heizkörper, Fußboden- oder Deckenheizung raumweise eingebracht werden. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Aus gesundheitlichen Gründen und um den Komfort unserer Passivhäuser zu erhöhen, werden unsere Lüftungsanlagen inzwischen immer mit Feuchterückgewinnung ausgestattet.
Prinzipiell ist für uns eine kontrollierte Be- und Entlüftung vor allem eine Frage des Komforts: Sie sorgt für allzeit gute, gesunde und temperierte Raumluft. Nennenswerte Betriebs-
kosteneinsparungen sind dadurch nicht zu erwarten, da Sie die eingesparten Heizkosten in der Regel für den notwendigen Hilfsstrom und die Wartungskosten ausgeben müssen.




