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"FÜR DAS UNS ENTGEGENGEBRACHTE VERTRAUEN UND DIE ANGENEHME ZUSAMMENARBEIT MIT UNSEREN ÜBER 1000 BAUHERREN UND KÄUFERN BEDANKEN WIR UNS HERZLICH!"                                     

Ihr Casa Nova-Team

Südwestpresse-Artikel

Die Firmenchefs (von links): Rolf Loser, Heinz Neudeck-Mützel, Ottmar Hirschmann sowie Tobias Bosch.

ULM
Frank König | 20.05.2017
 
Der Bauboom in der Region sorgt auch für Rekordzahlen beim Bauträger Casa Nova, der sich zu den Top drei in Ulm zählt. Somit herrscht in dem 1987 von Otmar Hirschmann gegründeten Unternehmen zum runden Geburtstag Zuversicht. Als einer der Gesellschafter der ersten Stunde blickt Heinz Neudeck-Mützel besonders optimistisch in die Zukunft. Warum? „Ulm bekommt einen Flughafen“, sagt er und löst damit zunächst Erstaunen aus.
 
Aber es ist rasch klar, um was es geht: Der Bau der schnellen ICE-Strecke nach Stuttgart sorgt dafür, dass man von Ulm aus besser zum Flughafen kommt als aus der Münchner Innenstadt zum Franz-Josef-Strauß-Airport. Daher bleibt aus Sicht von Neudeck-Mützel die Nachfrage nach Wohnraum in Ulm und Umgebung hoch: „S 21 ist ein maßgeblicher Treiber unseres Geschäfts.“
 
Auf dieser Grundlage hat Casa Nova bereits vergangenes Jahr mit 24 Millionen Euro einen Rekordumsatz erzielt. 2017 läuft das Geschäft auf hohem Niveau weiter. Die Firma, die sich nach den Worten Neudeck-Mützels über charakteristische Architektur und energiesparende Gebäude definiert, hat ein halbes Dutzend Projekte in der Pipeline. In Jungingen baut das Unternehmen, das 1999 schon im Sonnenfeld Vorreiter bei Passivhäusern war, nun vier Neun-Familienhäuser in der Null-Energie-Variante.
 
Das bedeutet, dass diese Gebäude außer einer Photovoltaik-Anlage und einer Wärmepumpe keine zusätzliche Energiequelle benötigen. Dafür gibt es eine Förderung der Stadt Ulm.
 
Dazu kommen vier Mehrfamilienhäuser mit 45 Wohneinheiten und zwölf Reihenhäuser in Thalfingen. Für ein Mehrgenerationenhaus in Metzingen steuert Casa Nova die Architektur bei. Das Unternehmen mit 29 Mitarbeitern beschäftigt allein zehn Architekten. Im Ulmer Umfeld baut Casa Nova außerdem ein Sechsfamilienhaus in Burlafingen, acht Reihenhäuser in Langenau sowie drei Objekte in Herrlingen.
 
 
„Vom Blatt weg“
 
„Wir verkaufen das meiste vom Blatt weg“, sagt Tobias Bosch, der die Firma zusammen mit Rolf Loser im Zuge eines Generationswechsels sukzessive übernimmt. Wegen des schnellen Abverkaufs spiele das Thema Finanzierung für den Bauträger keine nennenswerte Rolle. Im Verkauf liegen die Preise bei 3500 Euro je Quadratmeter für Geschosswohnungen und rund 400.000 für Reihenhäuser. Die niedrigen Zinsen sorgen dafür, dass Immobilien auch für Kapitalanleger wieder interessant geworden sind, die oftmals mehrere Objekte im Paket kaufen.
 
Das größte Problem ist daher, genügend Grundstücke zu bekommen. Dabei geht Casa Nova teils außergewöhnliche Wege: Wenn beispielsweise in den Vororten eine ländliche Hofstelle aufgegeben wird und die Eigentümer eine altersgerechte Wohnung in einem Mehrfamilienhaus wollen, dann kann man das auch als Tauschgeschäft arrangieren.
 
Casa Nova hat auch neue Ideen für den Bau preisgünstiger Einfamilienhäuser für junge Familien. Das läuft unter dem Titel „Modul C“ mit einem Konfigurator im Internet, über den man sich Häuser ab 285.000 zusammenstellen kann – mit verschiedenen Grundrissen, Eingängen, Dächern, Treppen, natürlich Zimmer-Aufteilungen. In Ulm ist Casa Nova nicht zuletzt durch die Sanierung des Salemer Hofs mit Neubau an der Ecke Neue Straße/Frauenstraße schräg gegenüber vom Gindele bekannt.
 
 
·  Daten und Fakten zum Unternehmen
Baubilanz In den vergangenen 30 Jahren hat Casa Nova (Sitz Wielandstraße) 540 Einfamilien-, Reihen- und Kettenhäuser gebaut. Dazu kommen 404 Wohneinheiten. Mit gewerblichen Flächen sind es mehr als 1000 Einheiten – in insgesamt 680 Objekten.
 
Südwest Presse, 20.05.2017

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